Am 1. August 2015 ist das ENplus-Handbuch 3.0 zur Zertifizierung von Holzpellets erschienen. Es verlangt teilweise schärfere Grenzwerte als die neue ISO 17225-2.
ENplus-Handbuch 3.0 setzt schärfere Grenzwerte
So wird der Grenzwert für den Aschegehalt von A2-Pellets von 1,5 auf 1,2 Prozent gesenkt, der von B-Pellets von drei auf zwei Prozent. Bei A1-Pellets erhöhen sich die Anforderungen an die mechanische Festigkeit. Der zulässige Feinanteil in Säcken
bis zu 30 Kilogramm liegt künftig bei 0,5 statt wie bisher bei einem Prozent. Außerdem wird die Schüttdichte auf maximal 750 Kilogramm pro Kubikmeter begrenzt. Grund: Ein zu hoher Anteil sehr kurzer Pellets kann zu Problemen in den Feuerungen führen.
ENplus-Siegel geändert
Nicht nur die Anforderungen haben sich geändert, auch das ENplus-Siegel hat ein neues Aussehen bekommen. Damit Verbraucherinnen und Verbraucher die Qualitätsklasse der Pellets leichter erkennen können, wird sie nicht mehr schwer sichtbar an den unteren Rand des Zertifizierungszeichens gedruckt. Stattdessen zeigt ein separates Qualitätszeichen, das in gleicher Größe neben dem Zertifizierungszeichen steht, die Brennstoffgüte zusammen mit der ENplus-ID-Nummer.
Zertifizierer prüfen Händler jetzt vor Siegelvergabe
Um von Anfang an eine externe Kontrolle sicherzustellen, muss die Überwachungsstelle nun vor der Vergabe des Siegels den Betrieb eines Pelletshändlers begutachten. Der nächste Vor-Ort-Termin folgt nach drei Jahren. Im Zeitraum dazwischen müssen die Händler ihre Unterlagen zur Prüfung einsenden. Dienstleister – etwa Absacker und Spediteure – erfasst ENplus nach den neuen Vorgaben in einer eigenen Zertifizierungskategorie. Bisher wurden sie, sofern sie für mehrere zertifizierte Firmen arbeiteten, jeweils im Zuge von deren Zertifizierung kontrolliert.
Habe vor 5 Jahren auf Pellets umgestellt.
Leider bin ich nicht mehr davon überzeugt. Die Anschaffungskosten und Wartung ist zu Teuer.
Obwohl es mehr Produzenten gibt und die Energiepreise wesentlich günstiger geworden sind
steigen die Preise enorm. Eine Fehlinvestition.
Tja, dann war die Beratung eigentlich nicht gut.
Pellets Befeuerung kostet einen erhöhten Arbeitsaufwand für den Kunden selbst.
die normale “periodische” Wartung ist uns sollte auch vom Betreiber gemacht werden und nur die Jährliche Wartung (soll) vom Fachmann gemacht werden.
Wer selbst keine Arbeit mit der Heizung damit haben will, sollte auch keine Pellets verwenden, dann eher Gas!
Ich verstehe nicht warum Leute immer denken Energiesparen wäre ohne (eigenen) Aufwand oder Investitionen “normal”….
Ich betreibe seit ca. 8 Jahren mein eigenheim mit Pellets, hatte mit der ersten Heizung auch nur Probleme und mit der neuen (seit 4 Jahren) bin ich soweit zufrieden. Aber das ich mich selbst 3-4 mal im Jahr in den Keller begebe um die Periodische Wartung durchzuführen ist für mich klar und selbstverständlich.
Weiterhin kann ich behaupten das ich zu 100% regenerative Energie nutze und ich das letzte mal Heizöl kaufte als der Liter mal 36 cent gekostet hat und ich in diesen acht Jahren auf alle Fälle in meinem Haus Baujahr 1955 (nicht Wärme gedämmt) schon sehr gut an Heizkosten eingespart habe.
Pellets ist nicht für jeden intressant und soll das auch nicht sein, und vor einem Umstieg sollte man sich auch wirklich sehr gut von bzw. über mehrere Stellen informieren bevor man sich dafür entscheidet.
Besonderst auch über den Heizkessel und die art der Installation die verwendet werden soll ;-)