Mit einem neuen Zwischenlager in Augsburg baut der Energiehändler Präg seine Versorgungsstruktur für Holzpellets aus. 7.280 Tonnen fassen die beiden, 30 Meter hohen Silos. “Die Nachfrage nach den kleinen gepressten Restholzstiften steigt weltweit massiv. Darauf haben wir uns eingestellt”, erklärt Präg-Geschäftsführer Marc Deisenhofer.
Zwischenlager soll Bahnanschluss bekommen
Bis in vier Jahren will das Unternehmen von Augsburg aus jährlich 35.000 Tonnen Holzpellets umschlagen und 3.000 Kunden beliefern. Seinen Brennstoff bezieht derzeit von zwei deutschen Produktionsstätten. Er wird mit Lkws angeliefert. Präg plant jedoch einen Anschluss an das Schienennetz. Das Betriebsgelände ist bereits mit Gleisanlagen an das Netz der Deutschen Bahn angeschlossen. Es fehlen lediglich noch ein paar Hundert Meter bis zu den neuen Silos. “Dann können die Pellets noch umweltschonender und in größeren Einheiten über die Schiene ins Augsburger Zwischenlager transportiert werden”, sagt Produktmanager Manuel Rauch.
Messtechnik überwacht Zwischenlager
In der Anlieferzone kann Präg 150 Tonnen Pellets pro Stunde annehmen, das sind rund sieben Lkw-Ladungen. Die Pellets werden in eine Grube abgelassen und von dort in die Hochsilos befördert. In den Lagersilos mit je knapp 18 Metern Durchmesser werden kontinuierlich alle für die Sicherheit wesentlichen Parameter wie Sauerstoff- und Stickstoffgehalt, Feuchte und Temperatur überwacht. Weicht ein Wert vom Normbereich ab, gibt es ein Signal am Überwachungssystem des Lagerpersonals. Präg hat einen eigenen Fuhrpark, mit dem der Energiehändler die Pellets an seine Kunden ausliefert. 80 Tonnen pro Stunde kann die Lageranlage von den Silos in Lkws verladen.
[…] Das im vergangenen Jahr errichtete Zwischenlager für Holzpellets ist mit seinen 30 Meter hohen Hochsilos das größte seiner Art in Bayerisch Schwaben. Sein Fassungsvermögen entspricht dem Jahresbedarf […]