Energieeffiziente Immobilien sind mehr Wert
Für Immobilien mit hoher Energieeffizienz lassen sich in Deutschland bis zu 40 Prozent höhere Preise erzielen als für als unsanierte Vergleichsobjekte.
Verband fordert: Maßnahmen zur Modernisierung von Immobilien gleichberechtigt fördern
Zu dem Ergebnis kommt eine Datenstudie der Plattform Immobilien Scout24 im Auftrag des Bundesverbands energieeffiziente Gebäudehülle (BuVEG). Grundlage sind mehr als 310.000 Inseratsdaten aus dem Jahr 2025. „Wer in die Gebäudehülle seiner Immobilie investiert, steigert damit spürbar deren Wert. Das Aufschieben von Sanierungsmaßnahmen führt immer mehr dazu, dass der Wert energetisch schlechte Immobilien deutlich absackt”, kommentiert BuVEG-Geschäftsführer Jan Hinrichs. Heizung, Gebäudehülle und Technik sollten seiner Meinung nach künftig gleichberechtigt bei der Förderung ausgestaltet werden.
Die Ergebnisse der Studie zu Preisen von Immobilien
Der durchschnittliche Wertzuwachs bei Immobilien liegt infolge energetischer Sanierungen über alle Baualtersklassen und Regionen hinweg liegt aktuell bei 23 Prozent. Insbesondere der Altbau bis Baujahr 1949 profitiert – unabhängig davon, ob sich die Immobilien in Städten, verdichteten Umlandlagen oder im ländlichen Raum befinden. Trotz der bestehenden Wertsteigerungspotenziale zeigen sich viele Immobilieneigentümer derzeit zurückhaltend mit Investitionen: Die Sanierungsquote lag im Jahr 2024 bei 0,7 Prozent. Mindestens zwei Prozent sind laut BuVEG erforderlich, um den Gebäudebestand zukunftsfähig zu machen.