Hackschnitzelpreise im ersten Quartal 2023
In Deutschland sind die Hackschnitzelpreise im ersten Quartal 2023 in alle Qualitätsstufen gesunken. Das teilt das Deutsche Pelletinstitut mit.
Hackschnitzelpreise im ersten Quartal 2023: Preisvorteil zu Fossilen nimmt weiter zu
“Bei Holzhackschnitzeln zeichnet sich 2023 nach den kriegsbedingten Verwerfungen der Energiemärkte im Vorjahr wieder eine Normalisierung des Marktes ab”, erklärt DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele. Die milde Witterung in den Wintermonaten und der daraus resultierende geringere Verbrauch hätten zu einem rückläufigen Hackschnitzelpreis geführt. Er rät zum Kauf von Hackschnitzeln mit dem ENplus-Siegel, das eine einheitliche Brennstoffqualität und damit einen reibungslosen und komfortablen emissionsarmen Heizungsbetrieb gewährleiste.
Im Vergleich zu den Monaten Oktober bis Dezember 2022 haben sind die Hackschnitzelpreise im ersten Quartal 2023 in der ENplus A1-Qualität um zehn Prozent gesunken, bei der Qualitätsklasse A2 um 14,6 Prozent und bei Qualitätsklasse B um 11,7 Prozent. Bei einer Abnahmemenge von 80 Schüttraummetern kosten Hackschnitzel des Leitsortiments der Qualitätsklasse A2 im ersten Quartal 2023 durchschnittlich 32,15 Euro pro Schüttraummeter netto oder 3,57 Cent pro Kilowattstunde.
Der DEPI-Hackschnitzelpreis kurz erklärt
Das DEPI erhebt die Hackschnitzelpreise quartalsweise. Der Erhebungszeitraum endet am 15. des dritten Monats des laufenden Quartals. Er bezeichnet den Netto-Durchschnittspreis in Deutschland für einen Schüttraummeter der jeweiligen Qualitätsklasse. Die Qualitätsklasse A1 ist angelehnt an die Qualitätsklasse ENplus A1 (Wassergehalt ≤ 15 m-%, Aschegehalt ≤ 1,5 m-%, Feinanteil ≤ 5 m-%). Die Qualitätsklasse A2 entspricht der Qualitätsklasse ENplus A2 (Wassergehalt 20-35 m-%, Aschegehalt ≤ 2,5 m-%, Feinanteil ≤ 8 m-%) und die Qualitätsklasse B der Qualitätsklasse ENplusB (Wassergehalt ≥ 35 m-%, Aschegehalt ≤ 5 m-%, Feinanteil ≤ 10 m-%).