Brennstoff-Kostenvergleich 2019: Mit Holz heizt man am günstigsten

Montag, 04. November 2019 | Autor: Joachim Berner

Brennstoff-Kostenvergleich 2019 Brennstoff-Kostenvergleich 2019 Das Ergebnis beim Brennstoff-Kostenvergleich 2019 der Landwirtschaftskammer Steiermark fällt eindeutig aus: Hackschnitzel, Holzpellets und Scheitholz sind unschlagbar günstig.

Brennstoff-Kostenvergleich 2019 spricht für Holz

Wie aus dem Brennstoff-Kostenvergleich 2019 hervorgeht, kosten Hackschnitzel zum Beheizen eines durchschnittlichen Einfamilienhauses mit 170 Quadratmeter und einem Wärmebedarf von 27.300 Kilowattstunden mit 874 Euro pro Jahr am wenigsten, gefolgt von Brennholz mit 1.233 Euro und Holzpellets mit 1.489 Euro. Die fossilen Energieträger liegen beim Brennstoff-Kostenvergleich 2019 abgeschlagen auf den letzten Plätzen. Bei Erdgas liegen die jährlichen Brennstoffkosten bei 1.882 Euro. Für Heizöl muss ein Haushalt sogar 2.451 Euro berappen. Der Vergleich fällt auch bei den Vollkosten günstig für die Holzenergie aus. Trotz zum Teil höherer Anschaffungskosten der modernen Holzheizungen bleiben sie bei den Gesamtkosten unerreicht günstig. Die jährlichen Kosten für das durchschnittliche Einfamilienhaus betragen 2.434 Euro bei einer Stückholzheizung, 2.705 Euro bei Hackgut und 2.791 Euro, wenn mit Pellets geheizt wird. Am teuersten ist das Heizen mit Öl mit 3.495 Euro.

Landwirtschaftskammer rät zu Vorsicht bei Wärmepumpen

“Die Wärmepumpe ist bei Bestandsgebäuden chancenlos”, erklärt Christian Metschina von der Landwirtschaftskammer Steiermark. Die Gesamtkosten bei einer Luft-Wärmepumpe würden beim Brennstoff-Kostenvergleich 2019 mit 3.204 Euro rund ein Drittel höher liegen als bei einer Stückholzheizung. Erdwärmepumpen schneiden mit 3.060 Euro pro Jahr etwas besser ab. “Speziell bei Luft-Wärmepumpen kann es zu bösen Überraschungen kommen”, warnt der Energieexperte. So würden sie an kalten Tagen ähnlich ineffizient arbeiten wie Stromheizungen. Das Nachhaltigkeitsministerium empfehle daher, Luft-Wärmepumpen nur in Passiv- und Niedrigstenergiehäusern mit einem Heizwärmebedarf von maximal 25 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr einzusetzen. Zum Vergleich: Ein durchschnittlicher Altbau hat meist einen Heizwärmebedarf von über 150 Kilowattstunden.

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