Brennholz – ob in Form von Briketts, Pellets oder Scheiten – stellt heute rund 80 Prozent der erneuerbaren Energien, die in Deutschland zur Wärmeerzeugung eingesetzt werden. Darauf macht der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik aufmerksam.
Holzvorrat wächst
Dass der Einsatz von Holz als Brennstoff nicht zu Lasten der Wälder geht, belegt laut HKI die letzte Bundeswaldinventur aus dem Jahr 2014. Sie zeige, dass derzeit fast ein Drittel der Bundesrepublik mit Wald bedeckt sei, was einer Fläche von 11,4 Millionen Hektar entspreche. Die Holzvorräte darin würden 3,7 Milliarden Kubikmeter betragen und seien damit die größten in Europa. “Dabei ist der Holzvorrat in den letzten zehn Jahren sogar um sieben Prozent angestiegen und hat ein Rekordniveau, wie vor der Industrialisierung im 18. Jahrhundert, erreicht”, schreibt der Verband.
Millionen heizen mit Brennholz
Hauptsächlich Privathaushalte nutzen Brennholz als Kohlendioxid-neutralen Brennstoff. So wärmten im vergangenen Jahr rund elf Millionen Einzelraumfeuerstätten private Wohnungen in Deutschland. Sie verbrannten Nach HKI-Angaben rund 17 Millionen Festmeter Brennholz. “Hierdurch konnten zehn Millionen Tonnen des klimaschädlichen Kohlendioxids vermieden werden”, rechnet der HKI vor. Der Grund: Bei der Verbrennung von Holz wird immer nur so viel Kohlendioxid abgegeben, wie der Baum zuvor beim Wachstum aufgenommen hat.
HKI informiert über das Heizen mit Holz
Der HKI vertritt die Interessen der Hersteller von modernen Feuerstätten. Mit seiner Feuerstättendatenbank informiert er darüber, ob eine häusliche Feuerstätte für feste Brennstoffe gesetzlich vorgeschriebene Emissionsgrenzen einhält. Auf seinem Endkundenprotal Ratgeber-Ofen.de können Interessierte nützliche Informationen zum Heizen mit Kaminöfen und -einsätzen finden sowie zu Pelletsöfen.