A.B.S. Silo- und Förderanlagen hat Supersilo übernommen. Beide Firmen stellen Gewebesilos zur Pelletslagerung her.
Zwei Silohersteller gehen zusammen
Mit weltweit über 65.000 installierten Silos gehört die 1984 gegründete A.B.S. aus Osterburken im Neckar-Odenwald-Kreis zu den renommierten Anbietern von individuellen Lagerlösungen für Schüttgüter. Supersilo aus Llanera bei Gijón hat sich in den vergangenen Jahren einen Namen als internationaler Spezialanbieter für Pellets-Gewebetanks gemacht. “Mit Supersilo erwerben wir ein Unternehmen, das durch seine Vertriebsstärke im südeuropäischen Raum die Kundenstruktur von A.B.S. perfekt ergänzt”, begründet A.B.S.-Geschäftsführerin Heike Stang (rechts im Bild) die Übernahme. “Die über 33 Jahre Erfahrung und das Know-how von A.B.S. waren ein wichtiger Grund für die Entscheidung, Supersilo zu verkaufen, denn das ist die beste Garantie für unsere Kunden”, sagt Supersilo-Geschäftsführerin Marta Fernández (links im Bild).
Gewebesilos bieten eine einfache Lagermöglichkeit
Die neue Unternehmensgruppe A.B.S.-Supersilo mit Standorten in Deutschland, Österreich und Spanien sowie Produktionsstätten in Deutschland und Spanien gilt nun als einer der weltweit größten Hersteller von Textilsilos. “Der Zusammenschluss macht uns zum bedeutendsten Anbieter von flexiblen Lagersystemen”, sagt A.B.S.-Geschäftsführer Matthias Petzl (im Bild). Durch den Erwerb einer zusätzlichen Produktionsstätte könne sein Unternehmen flexibler auf die Bedürfnisse der Märkte reagieren. Bei Gewebesilos hängt ein Textilsack in einem Gestell aus Holz oder Stahl. Die Pelletslager lassen sich schnell und einfach aufbauen. Das Gewebe ist auf Holzpellets abgestimmt, staubdicht und dauerhaft elektrostatisch ableitfähig. Die flexiblen Wände und ein eingebauter Prallschutz garantieren, dass sich die Silos schonend füllen lassen.