Pelletsproduktion in Deutschland
Die Pelletsproduktion in Deutschland erreicht im 3. Quartal 2025 einen neuen Rekordwert. Das zeigen aktuelle Zahlen des Deutschen Pelletinstituts.
Pelletsproduktion in Deutschland: Pellets werden zum weitaus größten Teil aus Sägerestholz hergestellt
Mit 1.036.000 Tonnen erreicht die Pelletsproduktion in Deutschland für ein drittes Quartal einen Höchstwert. Im Vergleich zum Vorquartal stieg sie um 3,3 Prozent, im Vergleich zum Vorjahresquartal um 11,5 Prozent. Der Anteil an Sackware ist laut dem Deutschen Pelletinstitut (DEPI) mit 29,2 leicht gestiegen. Der Exportanteil liegt bei 14,1 Prozent. Sägerestholz als Hauptrohstoff bewegt sich mit 91,9 Prozent auf hohem Niveau.
Das Potenzial der Pelletsproduktion in Deutschland
In Deutschland produzieren 45 ENplus-zertifizierte Hersteller an über 50 Standorten. Deutschland hat in den vergangenen Jahren regelmäßig rein rechnerisch mehr Pellets produziert als inländisch verbraucht wurden. Je nach Witterung liegt die Jahresproduktion der deutschen Hersteller bei über zwei Millionen Tonnen im Jahr. Das Rohstoffpotenzial allein aus Sägenebenprodukten beträgt laut DEPI sechs bis sieben Millionen Tonnen – alternative Rohstoffe wie nicht sägefähiges Rundholz nicht mitgerechnet.
Pelletsproduktion in Deutschland: 3. Quartal 2025 in Zahlen
- Produktionsmenge
1.036.000 Tonnen
- Qualitätsklasse
ENplus A1: 97,9 %
Industriepellets: 2,1 %
- Handelsform
Lose Ware: 70,8 %
Sackware: 29,2 %
- Rohstoffeinsatz Holzart
Nadelholz: 97,8 %
Laubholz: 2,2 %
- Rohstoffeinsatz Holzsortiment
Sägerestholz: 91,9 %
Rundholz: 8,1 %
- Absatzmarkt
Inland: 85,9 %
Ausland: 14,1 %
Quelle: Deutsches Pelletinstitut