Norddeutschland setzt im Vergleich zur restlichen Republik nur knapp die Hälfte an erneuerbaren Energien für die Wärmeerzeugung ein. Das ergab eine Studie des Zukunftsrats Hamburg und des Bremer Energie Instituts. Inhalt der Untersuchung ist die Energieversorgung in den fünf norddeutschen Bundesländern und die dortige Wärmemarktentwicklung bis zum Jahr 2020. Während der Norden 3,1 Prozent alternative Energien zur Wärmeerzeugung nutzt, liegt der Bundesdurchschnitt zurzeit bei 6,1 Prozent. Der Anteil erneuerbarer Energien bei der Stromerzeugung ist dagegen rund dreimal so groß. Der Hamburger Zukunftsrat fordert daher Politik, Wirtschaft und Gesellschaft dazu auf, erneuerbare Energien im Wärmemarkt verstärkt zu fördern.
Quelle: DEPI – Deutsches Pelletinstitut
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