Deutschlands Wohngebäude verbrauchen weniger Heizenergie

Montag, 22. August 2011 | Autor: Joachim Berner

Deutschlands Bürger müssen weniger heizen. Laut der co2online GmbH ist der Heizenergieverbrauch von Wohngebäuden in Deutschland zwischen 2002 und 2010 um 22 Prozent gesunken. Das hätten Auswertungen von einer Million Wohngebäudedaten ergeben. Benötigte ein Wohngebäude im Jahr 2002 demnach noch durchschnittlich 161 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr, waren es 2010 nur noch 126 Kilowattstunden. “Die Ergebnisse zeigen einen positiven Trend in der Entwicklung der Energieeffizienz der Wohngebäude in Deutschland und liefern gleichzeitig den Anreiz, die heute vorhandenen Einsparpotenziale im Bereich der energetischen Gebäudesanierung verstärkt auszuschöpfen”, sagt co2online-Geschäftsführer Johannes Hengstenberg.

Vor allem bei den Altbauten, die den Großteil des Bestandes ausmachen, sieht Hengstenberg noch Nachholbedarf. “Maßgeblich für die bisher erzielten Einsparungen sind gesetzliche Vorgaben für den energetischen Zustand von Neubauten und für Sanierungsmaßnahmen im Gebäudebestand, wie sie seit 1978 mit der ersten Wärmeschutzverordnung und später mit der EnEV eingeführt wurden.” Wolle Deutschland seine Klimaschutzziele bis 2020 erreichen, müsse es das Tempo steigern, vorhandene Einsparpotenziale zu nutzen. Notwendig sei dabei ein Dreiklang aus fordern, fördern und informieren, um die Bürger zu Effizienzmaßnahmen zu motivieren. Mit dem Portal www.heizatlas.de informiert co2online über den Heizenergieverbrauch und die Sanierungsquote von Wohngebäuden in Bundesländern, Kreisen und Kommunen.

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